Freitag, 21. Januar 2011

Dogtrash - Dein Seelenklo zum Thema Hund

für alle, die genervt, gestresst und auch manchmal die Schnauze voll haben:
wir wünschen viel Spaß mit http://www.dogtrash.de

Mittwoch, 1. September 2010

Aggressionen gegen Menschen

Hallo,
ich hab mich im Hundewelten Forum etwas eingelesen.
Besonders sind mir die vielen Herdenschutzhunde aufgefallen die sich hier im Forum tummeln und die massive Aggressionen aufweisen.
Ich kann mich heute als stolze Besitzerin eines 3 jährigen Kangals bezeichnen der erfolgreich therapiert wurde. Mein Falko, damals 6 Monate, wurde mir von einem "erfahrenen" Hundeprofi empfohlen. Ich bin ehrlich gesagt sehr naiv an die Sache rangegangen und habe mir Falko sehr unüberlegt "angeschafft".

Nach Falkos Einzug zeigten sich sofort die ersten Probleme. Mein Kangal "begrüßte" jeden Besuch sehr stürmisch und wer einmal im Haus war kam auch nicht mehr raus. Seine Aggressionen sowohl gegen andere Hunde als auch gegen Menschen steigerten sich von Monat zu Monat trotz der intensiven und kostspieligen Betreuung des "Hundeprofis".
Ich habe alle Hundeschulen und Privattrainer die ich erreichen konnte kontaktiert. Ich habe mit Falko "Rüpelgruppen" besucht in denen den Hunden Maulkörbe umgelegt wurden und sie dann mit anderen Hunden "spielen" sollten. Es wurde mir gesagt das ein Kangal "spüren" muß wer der Stärkere ist. Es wurden Alphawürfe, Schnauzengriff, Unterwerfungen ja sogar körperliche Bestrafungen eingesetzt doch es half alles nichts. Ich habe ebenfalls alle Hilfsmittel dieser Welt an meinem Hunde ausprobiert auch diese haben nichts gebracht. Wenn ich heute daran denke was ich meinem Hund alles angetan habe wird mir schlecht.
Als ich vor ca.4 Monaten körperlich und seelisch einfach nicht mehr konnte und sich bereits mein Umfeld von mir "verabschiedete", beschloss ich Falko ins Tierheim zu geben.
Bereits in der ersten Nacht ohne Falko zweifelte ich an meiner Entscheidung, aber ich wußte das ich ihn einfach nicht mehr händeln konnte und dass der Hund eine wahnsinnige Gefahr für andere Menschen und Hunde darstellte.
Ca.1 Woche nach der Abgabe von Falko besuchte ich eine Freundin in München. Diese hatte ebenfalls einen Hund mit Artgenossenproblem. Als wir gemeinsam spazieren gingen und uns zahlreiche Hunde begegneten und Lucky total entspannt an ihnen vorbei ging, fragte ich Sie was denn mit Lucky los sei. Sie lachte laut und sagte dass Sie eine Therapie mit Ihrem Hund bei einer top Hundetherapeutin gemacht hat. Ich war Anfangs sehr skeptisch, deshalb beobachtete ich Lucky Verhalten sehr genau, doch ich muße zugeben dass diese Hund kein Problem mehr hatte. Auch im Haus verhielt er sich sehr ruhig und entspannt und machte einen glücklichen Eindruck.
Ich lies mir die Kontaktdaten von der Hundetherapeutin geben und als ich wieder zu Hause war rief ich sie sofort an. Frau Kaspar machte bereits am Telefon einen sehr guten und kompetenten Eindruck. Ich habe mit ihr einen Termin vereinbart und eine Woche später war es dann soweit.
Ich erzählte Frau Kaspar von Falko und wir fuhren zu dem Tierheim in das ich Falko gegeben hatte.
Falko wurde, mit Maulkorb, ins Aussengelände gebrach und Frau Kaspar nahm in einer niedrigen Körperhaltung Kontakt zu Falko auf. Mir stand der Angstschweiß im Gesicht und ich hoffte das alles gut ging.
Frau Kaspar machte mit Falko einige Tests in denen Falko sehr unterschiedlich reagierte. Teils reagierte er mit Aggression doch die meiste Zeit hatte er einfach nur Angst.
Danach setzten wir uns zusammen und unterhielten uns über Falcos Zukunft. Frau Kaspar erklärte mir was in einer Therapie auf mich zukommen würde und das Falko ein traumhafter Hund sei mit dem einfach falsch gearbeitet wurde und er daher so aggressiv regieren mußte. Sie stellte eine Menschaggression eine massive Artgenossenaggression, eine ausgeprägte Handscheue und ein Ressourcenproblem fest.
Da mir Frau Kaspar sehr syphatisch war und einen kompetenten Eindruck auf mich machte beschloss ich Falko wieder bei mir aufzunehmen und eine Therapie zu machen.
Die 4 Tage waren wirklich kein Zuckerschlecken und Frau Kaspar verlangte viel von mir. Doch bereit nach dem ersten schweißtreibenden Tag konnte ich eine positive Veränderung feststellen. Wir zogen die 4 Tage knallhart durch und Falko blühte von Tag zu Tag immer mehr auf. Auch nach der Therapie hielt Frau Kaspar Kontakt zu mir.
Nun sind 3 Monate seit der Therapie vergangen und Falko ist einfach ein Traumhund. Sobald es Klingelt geht Falko auf seine Decke und legt sich entspannt hin. Besuch kann nun ohne Probleme das Haus betreten und wieder verlassen. Im Garten ist Falko absolut unauffällig. Ich hab ihm nun das bellen auf Kommando beigebracht damit ich lästige Vertreter an der Haustüre gleich abwimmeln kann. Fremde Menschen sind kein Problem mehr. Draussen läuft Falko entspannt an durchhängender Leine. Andre Hunde lässt er ohne Problem vorbeiziehen. In brenzligen Situationen wenn Hunde bellend auf uns zugelaufen kommen benötigt er hin und wieder noch die Futterhand, bleibt aber auch hier schön hinter mir damit ICH regeln kann. Letzte Woche sind wir in der Stadt gewesen und ein Kind stolperte und fiehl direkt vor Falkos Füße, auch hier blieb Falko völlig gelassen und wich dem Kind aus und ging entspannt weiter.
Ich bin froh und glücklich das ich Frau Kaspar getroffen habe und mit Ihr diese zwar anstrengende aber auch schöne Zeit erleben durfte.
Ich möchte auch Hundewelten ein großes Lob aussprechen dass ihr so hervorragende Therapeuten ausbildet. Das System S.D.T.S ist für mich völlig klar und einfach nachzuvollziehen und mein Hund hat bewiesen dass es funktioniert und absolut hundegerecht ist. Top Top

Mittwoch, 14. Juli 2010

The Major Errors in Dog Training

The Major Errors in Dog Training by C. Benford

This script critically throws light on the following subjects:
Residential training, compulsive training for dogs, yanking on the leash, the usage of pinch collars and electric shock collars, clickers, flexible long leash, punishment in general, sense and nonsense of puppy play groups, dominance theory, to ignore misconduct and problem behaviour and much more…

It clears errors within the use of outdated methods in dog training, and with irony and cynicism lets the reader rethink about the implementation of established devices, and respectively to critically question the usage of such, with regard to our dogs education.

In the world of dog education: everyone does what he wants, but nobody does what they should, however everybody plays the same game.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Hundewelten erhält Dekra Zertifikat

Hundewelten ist nun offiziell anerkannter Bildungsträger nach AZWV DIN EN ISO 9001:2008.
Unsere Ausbildungslehrgänge sind bei der Agentur für Arbeit förderungsfähig.

Dienstag, 27. April 2010

Warum drehen sich Hunde bevor sie sich hinlegen?

Fragen und Antworten bei N-TV, beantwortet Stefanie Weinrich, Hundewelten Deutschland.... mehr Informationen unter: Warum drehen sich Hunde?
von Jana Zeh

Warum drehen sich Hunde um die eigene Achse, bevor sie sich hinlegen? (fragt Petra P. aus Potsdam)

Dieser Hund in Indien scheint im Schlaf nicht schutzbedürftig zu sein.

"Dafür gibt es mehrere Erklärungen", sagt Stefanie Weinrich, Geschäftsführerin der Hundewelten Deutschland und Problemhundetherapeutin aus Lahn. "Das Drehen ist eine so genannte Erbkoordination, die der Hund von seinem Vorfahren, dem Wolf, übernommen hat."

weitere Info unter: http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Warum-drehen-sich-Hunde-article825301.html

Husky beißt Baby tot...

Jetzt ab 11.00 Uhr Interview mit Tilmann Uhrmacher und Stefanie Weinrich / Hundewelten Deutschland bei Radio RPR1 über Gründe, Ursachen und Informationen zum aktuellen Vorfall...

Dienstag, 13. April 2010

1 Woche nach dem Hundewelten-Seminar!

Hallo zusammen!

Eine Woche ist nun seit meiner Teilnahme an dem Seminar Problemhundebrater in Hamburg vergangen.
Ich hatte etwas Zeit, alles was ich dort gelernt und aufgenommen habe zu verdauen und auch im normalen Leben anzuwenden.

Zunächst gestehe ich, dass ich das Seminar besucht habe, um meinen kleinen Angsthasen Mylo besser zu verstehen und ihm (und auch mir) ein besseres, stressfreieres Leben zu ermöglichen. In beruflicher Hinsicht will ich mich nicht in diese Richtung zu entwickeln.

Für all diejenigen, die sich für die Teilnahme an einem solchen Seminar interessieren, würde ich hier gern einen kleinen Erfahrungsbericht abgeben:

Das dreitägige Seminar startete mit zwei Theorietagen in angenehmer Hotelumgebung. Zwei Teilnehmer haben Ihre Hunde mitgebracht, so dass einiges an Themen auch gleich anschaulich umgesetzt werden konnte.
Vieles kann man am Anfang noch als fraglich ansehen. Themen wie Bestätigung durch Futter, ein Hund spielt nicht, Schwanzwedeln ist nicht gleich Freude sondern Konflikt und so vieles mehr, was auch hier im Forum diskutiert wird. Aber wenn man sozusagen live im Gespräch und direkt am Hund alles erklärt und bewiesen bekommt, ist es eine Erfahrung, die einen Staunen läßt.

Man stellt sein bisheriges Erziehungsprogramm des eigenen Hundes komplett in Frage und wundert sich auf einmal über viele Verhaltensweisen des eigenen Hundes nicht mehr. Na logisch dachte ich mir, denn warum sitze ich hier? Weil alles was ich bisher Erziehungstechnisch versucht habe umzusetzen, nicht geklappt hat. Ich bin die Fehlerquelle Nr. 1, denn ich verstehe es nicht, meinen Hund zu begreifen! Ich vermenschliche ihn, ich nehme an er hat die gleichen Emotionen wie ich, ich nehme an er hat überhaupt Emotionen!
Ich tüdele mit 100 verschiedenen Erziehungspraktiken gleichzeitig an ihm herum und wundere mich, warum nichts funktioniert.

Als erstes habe ich wirklich verstanden: Einfach mal die Klappe halten und den Hund nonverbal sich selbst, durch Futter, für positives Verhalten bestätigen lassen. Das klappt! In allen Situationen, wenn der Hund sich sicher sein kann, dass der Hundeführer der Chef im Team ist! Vorher war ich natürlich ein großer Verfechter gegen Belohnung durch Futter, denn wer will schon immer mit ´nem Beutel Wurst durch die Gegend laufen. Aber siehe da, es funktioniert und das Tolle, Futter darf auch irgendwann wieder abgebaut werden!

Es gibt so viele Beispiele, wo bereits in den Theorietagen die Bretter vor meinem Kopf abgefallen sind. Ich hatte mich natürlich bereits vorher hier im Forum durchgelesen und war der Meinung bereits vieles verstanden zu haben. Das Seminar jedoch war nochmal viel intensiver, denn es wurde auf einzelne Fragen eingegangen, anschaulich gezeigt, wann man sich wie verhalten soll, die vorhanden Hunde wurden als "Test" eingesetzt, genauso wie die teilnehmenden Menschen um bestimmte körpersprachliche Mittel zu veranschaulichen und das Problem zu zeigen.
Wir verhalten uns dem Hund gegenüber manchmal zu undeutlich, ja geradezu dämlich, das wir uns nicht wundern brauchen, dass er uns nicht versteht!

Das absolute Highlight war dann der Praxistag! Die meisten Teilnehmer hatten ihren Hund dabei und jeder konnte sich mit seinem Hund nochmal vorstellen und Problemverhalten schildern.
Natürlich wußte ich, dass das Hauptproblem meines Hundes in seiner absoluten Angst gegenüber allem lag: Geräusche, Menschen, Männer, Hände usw..
Ich stand dann vor der Gruppe und erzählte, mein Hund ist nicht leinenführig, zieht wie der Teufel, macht was er will, interessiert sich nicht für mich etc..
Als ob ich nicht in den letzten zwei Tagen gelernt hätte, das Mylo mich nicht als ordentliche Führungsperson ansieht und daher sämtliche Führung selber übernehmen MUSS!
Ich gebe zu, ich war aufgeregt, vor so vielen Leuten meine bisherige Unfähigkeit zu zeigen.
Es blieb natürlich nichts unentdeckt und bereits nach wenigen Sekunden wurde mir klar, dass ich wirklich nur Symptome zu korrigieren versuchte, aber nicht die Ursache beheben würde.
Nach einigen Minuten wurde mir Bewegungslegasthenie (richtig geschrieben?) bescheinigt, was ich nur unterschreiben kann!
Ich bin langsam, unentschlossen, achte zu wenig auf meinen Hund und seine Signale und inkonsequent bin ich auch noch.
Aber das Tolle: Ich war ja dort, damit mir gezeigt wird, wie ich es Richtig mache und das haben Gerhard und Conny dann auch ausführlich getan! Innerhalb von 20 Minuten habe ich soviel gelernt wie in den letzten drei Jahren nicht!
Und das Tollste: Es funktioniert!
Punkt 1: Mylo trägt seit einer Woche wieder ein Halsband, das Geschirr habe ich wieder weggelegt.
Punkt 2: "Gefährliche" Situationen werden nicht mehr gemieden sondern konsequent angesteuert. Er lernt durch meine Führung bzw. durch die positive Bestätigung (Klopfen/ Futter) das ich Herr der Situation bin und alles gar schlimm ist.
Punkt 3: Orientierung an mir ist da A und O. Ohne Blick zu mir und Lob gehts nicht weiter
Punkt 4: Das Thema Leinenführigkeit hat sich dadurch eigentlich schon fast von selbst erledigt. Leine ist Sicherheit für ihn und ich bin Sicherheit für ihn. Die Zieherei hat sich zu 90% bereits erledigt, eine Wohltat für meine Schulter!

Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben, aber ich nehme an, das in Punkto Threadlänge hier schon fast den Rekord gebrochen habe

Ich möchte mich ganz herzlich bei Conny und Gerhard für das informative und absolut lehrreiche Seminar bedanken! Für mich und Mylo war das der Beginn in eine entspanntere Zukunft! Ich werde alles weiter erarbeiten müssen, ich bin ganz am Anfang aber der erste Schritt ist getan.

So viele Kritiker es ggf. auch geben mag, ich kann das was Ihr weitergebt und lehrt nur absolut unterstützen, denn es funktioniert nicht nur, es ist eine Wohltat für jeden Hundehalter zu sehen, dass der eigene Hund beginnt ein besseres Leben führen!

Vielen, vielen Dank und herzliche Grüße aus Hamburg!

Donnerstag, 8. April 2010

Hundewelten im TV

Heute um 14.10h auf N24
Beißen, Kläffen, Ungehorsam, Mein Hund braucht Therapie
Stefanie Weinrich hilft bei Problemen mit dem Hund

Dienstag, 20. Oktober 2009

Hund mit Aggression gegen Mensch gesucht!

Für Dreharbeiten mit einem großen privaten TV Sender suchen wir bundesweit mittelgroße Hunde mit Aggressionen gegen Menschen. (Verteidigung von Herrchen / Frauchen, Futter, Liegeplatz, Wohnung) Sie müssen ein Kamerateam akzeptieren und bekommen eine kostenlose Therapie.

Bedingungen: Ihr Hund muss organisch gesund, versichert und gegen Tollwut geimpft sein. Sie müssen mind. 18 Jahre alt sein körperlich fit sein und den Willen haben, gewaltfrei, nonverbal und über den Einsatz von Futter am bestehenden Problem zu arbeiten.

Melden Sie sich bei uns unter info@hundewelten.de mit Foto des Hundes, Ihren kompletten Kontaktdaten und kurzer Schilderung des Problems. Die Dreharbeiten finden im November bei Ihnen zuhause statt.

Freitag, 7. August 2009

Serviceleistung-Hund


Das umfassende Bewertungsportal für Dienstleistungen rund um den Hund

Das erste kostenlose Internetportal zum Bewerten von gewerblichen Dienst- und Serviceleistungen rund um den Hund. Profitieren Sie von den Erfahrungen anderer Hundehalter oder bewerten Sie selbst ein Unternehmen zum Thema. Serviceleistung Hund sammelt, prüft, organisiert und publiziert Ihre Informationen und Erfahrungswerte für mehr Qualität und Transparenz im Bereich Hunde und Co.

Serviceleistung Hund möchte mit diesem Bewertungsportal zu mehr Transparenz und Qualität in der Dienst- und Serviceleistung beitragen. Für Hundehalter ist es aufgrund der Fülle an Angeboten nur sehr schwer nachvollziehbar ob und in welchem Umfang eine Dienstleistung für den Kunden sinnvoll bzw. nützlich ist. Hier bietet Serviceleistung Hund eine Anlaufstelle für Suchende um eine neutrale und objektive Einschätzung zu bekommen....