Hallo,
ich hab mich im Hundewelten Forum etwas eingelesen.
Besonders sind mir die vielen Herdenschutzhunde aufgefallen die sich hier im Forum tummeln und die massive Aggressionen aufweisen.
Ich kann mich heute als stolze Besitzerin eines 3 jährigen Kangals bezeichnen der erfolgreich therapiert wurde. Mein Falko, damals 6 Monate, wurde mir von einem "erfahrenen" Hundeprofi empfohlen. Ich bin ehrlich gesagt sehr naiv an die Sache rangegangen und habe mir Falko sehr unüberlegt "angeschafft".
Nach Falkos Einzug zeigten sich sofort die ersten Probleme. Mein Kangal "begrüßte" jeden Besuch sehr stürmisch und wer einmal im Haus war kam auch nicht mehr raus. Seine Aggressionen sowohl gegen andere Hunde als auch gegen Menschen steigerten sich von Monat zu Monat trotz der intensiven und kostspieligen Betreuung des "Hundeprofis".
Ich habe alle Hundeschulen und Privattrainer die ich erreichen konnte kontaktiert. Ich habe mit Falko "Rüpelgruppen" besucht in denen den Hunden Maulkörbe umgelegt wurden und sie dann mit anderen Hunden "spielen" sollten. Es wurde mir gesagt das ein Kangal "spüren" muß wer der Stärkere ist. Es wurden Alphawürfe, Schnauzengriff, Unterwerfungen ja sogar körperliche Bestrafungen eingesetzt doch es half alles nichts. Ich habe ebenfalls alle Hilfsmittel dieser Welt an meinem Hunde ausprobiert auch diese haben nichts gebracht. Wenn ich heute daran denke was ich meinem Hund alles angetan habe wird mir schlecht.
Als ich vor ca.4 Monaten körperlich und seelisch einfach nicht mehr konnte und sich bereits mein Umfeld von mir "verabschiedete", beschloss ich Falko ins Tierheim zu geben.
Bereits in der ersten Nacht ohne Falko zweifelte ich an meiner Entscheidung, aber ich wußte das ich ihn einfach nicht mehr händeln konnte und dass der Hund eine wahnsinnige Gefahr für andere Menschen und Hunde darstellte.
Ca.1 Woche nach der Abgabe von Falko besuchte ich eine Freundin in München. Diese hatte ebenfalls einen Hund mit Artgenossenproblem. Als wir gemeinsam spazieren gingen und uns zahlreiche Hunde begegneten und Lucky total entspannt an ihnen vorbei ging, fragte ich Sie was denn mit Lucky los sei. Sie lachte laut und sagte dass Sie eine Therapie mit Ihrem Hund bei einer top Hundetherapeutin gemacht hat. Ich war Anfangs sehr skeptisch, deshalb beobachtete ich Lucky Verhalten sehr genau, doch ich muße zugeben dass diese Hund kein Problem mehr hatte. Auch im Haus verhielt er sich sehr ruhig und entspannt und machte einen glücklichen Eindruck.
Ich lies mir die Kontaktdaten von der Hundetherapeutin geben und als ich wieder zu Hause war rief ich sie sofort an. Frau Kaspar machte bereits am Telefon einen sehr guten und kompetenten Eindruck. Ich habe mit ihr einen Termin vereinbart und eine Woche später war es dann soweit.
Ich erzählte Frau Kaspar von Falko und wir fuhren zu dem Tierheim in das ich Falko gegeben hatte.
Falko wurde, mit Maulkorb, ins Aussengelände gebrach und Frau Kaspar nahm in einer niedrigen Körperhaltung Kontakt zu Falko auf. Mir stand der Angstschweiß im Gesicht und ich hoffte das alles gut ging.
Frau Kaspar machte mit Falko einige Tests in denen Falko sehr unterschiedlich reagierte. Teils reagierte er mit Aggression doch die meiste Zeit hatte er einfach nur Angst.
Danach setzten wir uns zusammen und unterhielten uns über Falcos Zukunft. Frau Kaspar erklärte mir was in einer Therapie auf mich zukommen würde und das Falko ein traumhafter Hund sei mit dem einfach falsch gearbeitet wurde und er daher so aggressiv regieren mußte. Sie stellte eine Menschaggression eine massive Artgenossenaggression, eine ausgeprägte Handscheue und ein Ressourcenproblem fest.
Da mir Frau Kaspar sehr syphatisch war und einen kompetenten Eindruck auf mich machte beschloss ich Falko wieder bei mir aufzunehmen und eine Therapie zu machen.
Die 4 Tage waren wirklich kein Zuckerschlecken und Frau Kaspar verlangte viel von mir. Doch bereit nach dem ersten schweißtreibenden Tag konnte ich eine positive Veränderung feststellen. Wir zogen die 4 Tage knallhart durch und Falko blühte von Tag zu Tag immer mehr auf. Auch nach der Therapie hielt Frau Kaspar Kontakt zu mir.
Nun sind 3 Monate seit der Therapie vergangen und Falko ist einfach ein Traumhund. Sobald es Klingelt geht Falko auf seine Decke und legt sich entspannt hin. Besuch kann nun ohne Probleme das Haus betreten und wieder verlassen. Im Garten ist Falko absolut unauffällig. Ich hab ihm nun das bellen auf Kommando beigebracht damit ich lästige Vertreter an der Haustüre gleich abwimmeln kann. Fremde Menschen sind kein Problem mehr. Draussen läuft Falko entspannt an durchhängender Leine. Andre Hunde lässt er ohne Problem vorbeiziehen. In brenzligen Situationen wenn Hunde bellend auf uns zugelaufen kommen benötigt er hin und wieder noch die Futterhand, bleibt aber auch hier schön hinter mir damit ICH regeln kann. Letzte Woche sind wir in der Stadt gewesen und ein Kind stolperte und fiehl direkt vor Falkos Füße, auch hier blieb Falko völlig gelassen und wich dem Kind aus und ging entspannt weiter.
Ich bin froh und glücklich das ich Frau Kaspar getroffen habe und mit Ihr diese zwar anstrengende aber auch schöne Zeit erleben durfte.
Ich möchte auch Hundewelten ein großes Lob aussprechen dass ihr so hervorragende Therapeuten ausbildet. Das System S.D.T.S ist für mich völlig klar und einfach nachzuvollziehen und mein Hund hat bewiesen dass es funktioniert und absolut hundegerecht ist. Top Top
Dogtrash - Dein Seelenklo zum Thema Hund
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für alle, die genervt, gestresst und auch manchmal die Schnauze voll haben:
wir wünschen viel Spaß mit http://www.dogtrash.de
vor 1 Jahr
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